Die Cleantech-Firma Re-Fresh Global hat Urte Zahn zur Geschäftsführerin ernannt. Sie soll die Skalierung der Recyclingtechnologie vorantreiben. Ziel ist es, aus gemischten Textilabfällen neue Rohstoffe für Branchen wie Verpackung, Kosmetik und Automobil zu gewinnen.
Das Kernproblem der Branche
Jährlich entstehen rund 92 Millionen Tonnen Textilmüll. Viele Materialien sind schwer recycelbar, wodurch enorme Werte verloren gehen. Trotz Regulierung fehlt es weiterhin an geeigneter Infrastruktur – ein zentrales Hindernis für die nachhaltige Transformation.
Re-Fresh Global: Greentech als Lösung
Re-Fresh Global nutzt eine enzymatische Technologie, um bis zu 80 % der Abfälle in zellulosebasierte Materialien umzuwandeln. Diese können lokal produziert werden und senken Kosten deutlich. Aus meiner Sicht ein relevanter Greentech-Ansatz – entscheidend bleibt die schnelle Umsetzung im Markt.
Skalierung und erste Erfolge
Mit modularen Mikrofabriken will das Unternehmen Recycling regional ermöglichen und Transportkosten reduzieren. Erste Pilotprojekte, Umsätze und Patente zeigen Fortschritt. Nun soll frisches Kapital die Expansion beschleunigen.
